Was mache ich mit nicht ausgehärteten Silikonresten

Nicht ausgehärtetes Silikon unterliegt den Gefahreneigenschaften, die auf dem Etikett stehen. Die einfachste und günstigste Lösung besteht darin, den Rest von einem chemischen Abfall in ein inertes Material zu überführen, indem Sie ihn einfach aushärten lassen.

Mischen Sie den Rest der Komponente A mit der zugehörigen Menge Komponente B im vorgeschriebenen Verhältnis, gießen Sie ihn in einer dünnen Schicht in einen Einwegbecher oder auf ein Stück Folie und lassen Sie ihn in einem belüfteten Raum vollständig aushärten. Eine dünne Schicht härtet schneller und zuverlässiger aus als ein dicker Klumpen, und bei Kondensationssilikon ist Luftfeuchtigkeit für die Reaktion erforderlich. Sobald sich das Material vollständig trocken und durchgehärtet anfühlt, ist es gewöhnlicher Silikonkautschuk und darf in den Restmüll.

Gelingt das Aushärten nicht, etwa weil das Gegenstück fehlt oder weil der Katalysator einer abgelaufenen Charge seine Wirkung verloren hat, bleibt das Material ein chemischer Abfall. Privatpersonen geben ihn als Problemabfall bei der Schadstoffsammelstelle, am Wertstoffhof oder beim Schadstoffmobil ab. Betriebe entsorgen ihn über einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb mit der zugehörigen Abfallschlüsselnummer und dem vorgeschriebenen Nachweisverfahren.

Spülen Sie niemals etwas in den Ausguss. Silikon ist weder löslich noch biologisch abbaubar, es passiert die Kläranlage und gelangt in den Klärschlamm oder in Oberflächengewässer.

Maßgeblich ist immer Abschnitt 13 des Sicherheitsdatenblatts des jeweiligen Produkts, dort steht der vom Hersteller vorgeschriebene Entsorgungsweg.

Weiterlesen: sicher arbeiten mit Chemikalien

Reste vermeiden ist günstiger als entsorgen

Menge berechnenFragen Sie unsere Spezialisten

Anmeldung

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?

Sie haben noch kein Konto?
Konto erstellen