Wie vermeide ich Luftblasen in einer Streichform

Luftblasen in einer Streichform entstehen fast immer durch die Art des Auftragens und nicht durch das Material selbst. Stellen Sie zuerst fest, wo die Blasen sitzen. Blasen in der Wandstärke sind kosmetisch und haben keinen Einfluss auf die Abgüsse. Nur Blasen in der Formoberfläche, also der Seite, die am Original anlag, erscheinen in jedem Produkt wieder.

Tragen Sie die erste Schicht hauchdünn auf, etwa einen halben Millimeter, und dicken Sie diese Schicht so gut wie nicht ein. Eingedicktes Silikon kann sich nicht mehr selbst entlüften, alle eingeschlossene Luft bleibt also darin. Tupfen Sie das Silikon mit der Pinselspitze in die Oberfläche und streichen Sie nicht hin und her, denn jede Rückbewegung faltet Luft unter die Schicht.

Arbeiten Sie Innenecken und feine Details zuerst ab. Dort hält sich Luft am hartnäckigsten, weil der Pinsel die Ecke nicht wirklich erreicht und das Silikon die Ecke überbrückt. Drücken Sie das Silikon mit einer Tupfbewegung in die Ecke, bevor Sie weiterarbeiten.

Rühren Sie ruhig und schabend statt schlagend oder mit hoher Drehzahl, und lassen Sie die Mischung nach dem Eindicken ein bis zwei Minuten stehen, damit größere Blasen aufsteigen können. Stechen Sie sichtbare Blasen sofort mit einer Nadel auf und streichen Sie die Stelle glatt, denn sobald das Silikon anzieht, gelingt das nicht mehr.

Arbeiten Sie bei achtzehn bis fünfundzwanzig Grad. Kaltes Silikon ist dickflüssiger und hält Luft fest. Versiegeln Sie poröse Untergründe wie Gips, Beton und Holz zuerst mit einem Sealer, weil diese Materialien Luft abgeben, sobald das Silikon aufliegt.

Weiterlesen: vollständige Anleitung Streichform oder Spachtelform herstellen

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