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Die Dosierung hängt von der Schicht ab, die Sie auftragen, denn jede Schicht einer Streichform hat eine andere Aufgabe und damit eine andere gewünschte Viskosität.
Für die Kontaktschicht, also die erste dünne Schicht, die das Detail übernimmt, verwenden Sie so gut wie nichts. Null bis etwa fünf hundertstel Prozent, was null bis einem Tropfen pro hundert Gramm entspricht. Diese Schicht muss noch verlaufen können, sonst schließt sie Luft und Unebenheiten ein.
Für die Aufbauschicht, die eingedickte Schicht, die der Form Stärke gibt, verwenden Sie etwa ein halbes bis ein Prozent. Bei dieser Dosierung bleibt das Silikon an einer senkrechten Wand stehen und lässt sich gut spachteln.
Für die Abschlussschicht und für Überkopfarbeiten, zum Beispiel an einer Decke oder an der Unterseite eines Objekts, verwenden Sie ein bis zwei Prozent. Das Silikon wird dann sehr zähflüssig und bleibt auch über Kopf haften.
Geben Sie das Mittel immer erst zu, nachdem Komponente A und Komponente B vollständig gemischt sind, und dosieren Sie Tropfen für Tropfen oder in kleinen Portionen. Messen und nachjustieren ist besser, als auf einmal eine große Menge zuzugeben, denn zurück können Sie nicht.
Bleiben Sie innerhalb dieser Spannen. Über zwei Prozent wird der Kautschuk merklich härter und spröder, die Weiterreißfestigkeit sinkt und es bleibt Luft in der Mischung, die nicht mehr entweicht.
Weiterlesen: vollständige Anleitung Streichform oder Spachtelform herstellen
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