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Siliconen Culinair ist ein additionsvernetzendes Silikon, das den Vorschriften für Lebensmittelkontakt entspricht. Nachfolgend die Fragen, die uns dazu am häufigsten erreichen.
Ja, hervorragend. Aber es ist nicht der günstigste Weg. Für Seifenformen genügt Silikon Kondensation 20 genauso gut, und das lässt sich sowohl gießen als auch spateln. Beide Silikone sind flexibel genug für detaillierte Seifenformen.
Der praktische Unterschied liegt im Mischungsverhältnis:
Kondensationssilikone geben anfangs einen leichten Geruch ab. Der verfliegt von selbst. Wenn Sie nachhelfen wollen: die Form 2 Stunden bei 100 Grad in den Ofen legen, vollständig abkühlen lassen, in Seifenwasser waschen und abtrocknen.
Arbeiten Sie mit sehr aggressiven Inhaltsstoffen oder stark basischen Seifen, greifen Sie besser zu Platin-Silikonen.
Das geht gut, aber achten Sie auf die Wandstärke Ihrer Form:
Halten Sie die Wandstärke also so gleichmäßig wie möglich, wenn Sie eine Backform gießen.
Fühlt sich die Form nach dem Aushärten weich und klebrig an, kommen zwei Ursachen infrage.
1. Das Mischungsverhältnis stimmte nicht. Siliconen Culinair ist 1:1, und das ist keine Richtlinie, sondern eine Anforderung. Eine zu große Abweichung führt zu teilweiser oder gar keiner Aushärtung — und damit zu einem weichen, klebrigen und schwachen Ergebnis.
2. Cure-Inhibition. Das Muttermodell, die Umkistung oder das Trennmittel enthält einen Stoff, der die Aushärtung von Platin-Silikonen blockiert. Das ist die häufigste Ursache und die am schwersten zu erkennende. Lesen Sie dazu Vergiftung von Silikonen.
Verarbeiten Sie das Silikon vorzugsweise bei Raumtemperatur. Und setzen Sie immer einen kleinen Test mit den Materialien an, die Sie verwenden wollen. Nimmt das Silikon im Test keinen Schaden, wird es das beim endgültigen Guss auch nicht.
Ja. Modellieren Sie die Modellformen aus Plastilin, Polymerton oder einem anderen Material. Nehmen Sie vorzugsweise eine weiße Variante, damit sich das Silikon garantiert nicht verfärbt. Die Silikonform übernimmt alle Details. Ein Trennmittel zwischen Plastilin und Siliconen Culinair ist nicht nötig.
Denken Sie bei Schokolade an Folgendes: Schokolade glänzt nur, wenn das Urmodell glänzt. Profi-Chocolatiers verlangen das meist, weil Glanz die Schokolade appetitlicher wirken lässt. Wollen Sie Glanz, gibt es zwei Wege:
Bedenken Sie, dass Schokolade ein aggressives Material ist. Auf Dauer greift sie den Glanz des Silikons an. Die Form funktioniert weiterhin einwandfrei, aber die Pralinen glänzen weniger stark.
Mehr über Silikone in der Küche lesen Sie unter Silikonformen in der Küche. Eine Frage zu Ihrer konkreten Anwendung? Nehmen Sie Kontakt auf.
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